In der folgenden Übung geht es um die Erarbeitung von Bodenwerten in einer Gemeinde unserer Wahl. 30 abgegrenzte Gebiete mit jeweiligen Bodenwerten waren gefordert, die mit Hilfe der Internetpräsenz des Bodenrichtwerteauskunftssystems RLP zu ermitteln sind. Außerdem war verlagt, die Gebiete nach ihren Bodenwerten zu klassifizieren und dieses grafisch durch Farben und Höhen darzustellen. Wir entschieden uns für die Ortsgemeinde Westerburg im Westerwald.
Abb. 1.1) Aufsicht von Westerburg mit 30 nach Bodenwerten klassifizierten Gebieten in GoogleEarth.
Abb. 1.2a) Seitenansicht von Westerburg mit den nach Bodenwerten klassifizierten Gebieten- durch verschiedene Grenzhöhen dargestellt.
Abb. 1.2b) Detailiertere Seitenansicht von Westerburg mit den nach Bodenwerten klassifizierten Gebieten- durch verschiedene Grenzhöhen dargestellt.
Die erstellte kmz-file kann hier heruntergeladen werden.
Weiterhin war gefordert die gewonnen Bodenwerte in einer Urliste darzustellen und statistisch auszuwerten.
Urliste der Bodenwerte in Westerburg (n=30): 30/45/70/90/28/18/50/50/60/26/65/110/60/60/52/26/18/85/75/60/60/
60/52/45/50/115/130/63/60/54/90
Abb. 1.3) Stengel-Blatt-Diagramm
Abb. 1.4) Häufigkeitenverteilung basierend auf Stengel-Blatt-Diagramm
Abb. 1.5) Säulendiagramm mit üblicher Häufigkeitsverteilung
Auswertung der Bodenrichtwerte bez. folgender statistischer Begrifflichkeiten:
Maximum: 130
Minimum: 18
Spannweite: 112
Modus: 60
Median: 60
Mittelwert: 61,9
Der Lageparameter gibt die Lage der Werte auf der Merkmalsachse an. In unserem Fall sind ist das der Standort eines Wertes weiter rechts oder links auf der X-Achse oder weiter oben oder unten auf der Y-Achse.
Der Streuungsparameter zeigt die Intensität der Streuung der Werte auf der Merkmalsachse an. In unserem Fall weist der Wert 60 die stärkste Intensität mit einer Häufigkeit von 7 auf. Des Weiteren weist es auch auf die „Weite“ der Streuung der Werte hin. Hier geht dies von 18 bis 130 €/m².
Die einzelnen Bodenrichtwerte weisen eine Spannweite von 112 Punkten auf. Dies liegt an der Standort- bzw. Wohnqualität der jeweiligen Ortsteile und der Art der Nutzung. Die Gebiete mit dem niedrigsten Bodenwert von 18 Euro/m² obliegen beispielsweise der gewerblichen Nutzung. Der Bodenwert von neueren Wohngebieten am Stadtrand liegt zwischen 80 und 99 Euro/m² und befindet sich somit im oberen Preissegment.
Bearbeiter: Maike Breitzke (366 166) & Teresa Schmidt (366 181)



































